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Interviews
 











.:: Text Interview mit Incubite







Incubite

Artist: Incubite


Interview: zum Album "Toxicum"



Wir interviewten Neill von Incubite. Was es zum Debut-Album "Toxicum" zu berichten gibt und wie er überhaupt zur Musik bgekommen ist, was ihn in seinem musikalischen Schaffen beeinflusste und ob er lieber Sekt oder Selters trinkt, könnt ihr im folgenden Interview lesen...




Mit Toxicum stellst du uns dein erstes Album in die Regale. Wie bist du überhaupt zum Musikmachen gekommen?
 
Neill: Erstmal bin ich mit Musik aufgewachsen. Ich habe sehr früh das Klavierspielen gelernt und bin dann immer mehr Richtung Keyboard/Electronic "abgedriftet".
So habe ich dann auch schon im frühen Alter mit der Soundsynthese begonnen und auch produziert. Die Musikeinflüsse a la DAF/Front 242/Cure wurden mir vom Elternhaus mit auf den Weg gegeben. Letztlich bin ich auch so in der schwarzen Szene gelandet.
 
2009 hast du das Projekt „INCUBITE“ zum Leben erweckt. Wie hat sich bis dato alles entwickelt? Immerhin hast du ja auch recht schnell ein Label gefunden...
 
Neill: INCUBITE war anfangs mehr als "Funproject" gedacht, welches ich nicht so ernst nahm. Die Resonanz auf meine erste Demo "Aphasie" war hingegen so überraschend gut, dass ich mich dazu entschieden habe, aus INCUBITE ein ernsthaftes Mainproject zu machen. Nach einigen Verhandlungen hatte ich dann auch letztlich meinen Plattenvertrag in der Tasche.
 
Und wie würdest du uns deine Musik beschreiben? Ich habe da was von „Deafening Electro-Industrial For Sick People“ gelesen. Was genau kann man sich darunter vorstellen?
 
Neill: Das bedeutet soviel wie "Ohrenbetäubender Electro-Industrial für abgedrehte Leute". Die Philosophie dahinter liegt eindeutig den Samples zugrunde, die immer etwas abgedreht waren. Was am Anfang Powernoise war, wurde dann schließlich zu erfahrungsgemäß massentauglichen Electro-Industrial.
 
Wie entsteht denn so dein Sound? Plaudere doch mal ein bisschen aus der Westentasche!
 
Neill: Das ist immer unterschiedlich. Entweder schnappe ich irgendwo einen Sprachschnipsel auf, der unbedingt musikalisch verwertet werden muss oder mir schwirrt eine Melodie im Kopf rum. Meine Ideen kommen mir blöderweise immer dann, wenn ich nicht gerade im Studio sitze. Also habe ich immer einen Notizblock dabei, wo ich mir alles aufschreibe oder ich summe die Melodie erstmal ins Handy ein. Letztlich folgt dann die Umsetzung. Ich arbeite dabei viel mit Hardwaresynths und versuche dabei immer eine gewisse Linie, einen gewissen Stil, in meinen Sound einzuarbeiten. Das klappt auch mit jedem Mal besser. :)
 
Angefangen hat alles mit dem „Muschitanz“. Erzähle mal!
 
Neill: Muschitanz war, wie oben schon gesagt, auch so eine kuriose Idee, die mir unterwegs gekommen ist. Da kam ich gerade volltrunken von einer Feierlichkeit zurück. Als ich dann Zuhause war, habe ich es sofort umgesetzt und bei YouTube veröffentlicht. Ich hatte ernsthaft damit gerechnet, dass die Reaktion darauf sehr negativ ausfallen würde, doch im Gegenteil: Die Resonanz war so gewaltig, dass das einfach der erste Schritt in eine neue Richtung sein musste.
 
Ok, lass uns mal weiter auf dein Debütalbum eingehen. Wofür steht der Titel „Toxicum“?
 
Neill: INCUBITE ist ein schleichendes Gift, dass sich langsam und still in die Clubs schleicht, um die tanzwütige Meute letztlich mit seiner verborgenen Wucht zu überrumpeln. Dieses Gift nennt sich TOXICUM - und das ist der erste Streich aus unserem Soundlabor. ;)

Im Gegensatz zum recht krachigen Rest ist der „Hell Instructor“ recht melodisch, düster und gediegener. Welche Idee steckt dahinter?
 
Neill: Um Abwechslung in ein astreines Clubalbum zu bringen, muss man auch ruhige Phasen bieten, damit sich der Fan das auch problemlos Zuhause mal anhören kann.
Daher habe ich den Song auch sehr langsam und atmosphärisch gestalten. Außerdem passt die Stimme des Hell Instructors einfach nicht in eine schnelle Soundkulisse.
 
Wem ist der Titel „Ich Hasse Dich“ gewidmet?
 
Neill: Einem Menschen, der mir sehr viel Leid zugefügt hat - und dem ich genau wegen diesem Lied wieder verziehen habe. :)
 
Der Titeltrack „Toxicum“ knallt ja auch ordentlich um die Ohren. Warum hast du das Album ausgerechnet nach diesem Song benannt?
 
Neill: "Toxicum (Ready To Exterminate)" enthält die Aussage, mit der wir durchstarten. Es ist eine Warnung vor dem Gift INCUBITE, welches vor nichts und niemandem Halt machen wird.
 
Wo hast du die ganzen Samples her?
 
Neill: Hauptsächlich aus diversen Filmen -  manche Samples sind auch selbst kreiert ("Glowstix, Neon & Blood").
 
Was beeinflusst dich so alles beim Musizieren?
 
Neill: Meine Umgebung, meine Freunde & Feinde, meine Erlebnisse & Erfahrungen, mein Gemütszustand und manchmal auch mein Alkoholpegel. *lacht*
Um es kurz zu fassen: Mein Leben steuert den Klang, den ich produziere.
 
Das hast du sehr fein formuliert. Und welche Musik hörst du so privat?
 
Neill: Rome, Dernière Volunté, Depeche Mode, The Birthday Massacre, Ashbury Heights, Spetsnaz.... Tatsächlich nichts derartiges, was meiner Musik ähnelt. Ich bevorzuge privat dann doch lieber die ruhigen Sachen. Wenn ich dann mal harte Musik brauche, dann am liebsten Evil Activities. :)
 
Ich stelle dir jetzt einfach mal ein paar Fragen, bitte spontan antworten, ok?
Couchpotatoe oder Partyhirsch?
 
Neill: Partyhirsch!
 
Mc Donalds oder Burgerking?
 
Neill: Burgerking!
 
Studio-Session oder Liveauftriite?
 
Neill: Live-Auftritte!
 
Sekt oder Selters?
 
Neill: Sekt macht Kopfschmerzen, dann doch lieber Selters.
 
MySpace oder Facebook?

Neill: Eindeutig Facebook!
 
Ok, Live bekommst du Unterstützung von  Miss Meow. Magst du uns die Dame mal genauer vorstellen, bitte?
 
Neill: Miss Meow ist meine beste Freundin und mehr als nur eine Bühnenunterstützung für mich. Als DJane aus der Koblenzer Druckluftkammer ist sie seit Anfang 2010 dabei und hat an Toxicum großartig mitgewirkt. Ich möchte auf ihre Mithilfe auf gar keinen Fall mehr verzichten.
 
Und wie schaut es nun aus mit Live-Gigs? Was steht in diesem Jahr so alles auf dem Plan?
 
Neill: Viel! Nachdem wir gerade auf dem Dark Dance Treffen gespielt haben, kleinere Festivals geheadlined, und auch die Bühne mit SAM geteilt haben - stehen einige Festivals im Ausland zur Debatte. Kurz nach dem Release spielen wir im Vorprogramm für COMBICHRIST in Frankfurt/Main, was für uns natürlich einen absoluten Meilenstein unserer Karriere darstellt.
 
Vielen Dank für deine Antworten! Dann mal viel Erfolg mit „Toxicum“.
Ein paar letzte Worte?
 
Neill: Ich möchte mich bei allen Fans bedanken, die uns immer ermutigt haben, nicht aufzugeben. Wenn ich das Ergebnis so betrachte, bereue ich keinen einzelnen Schritt, den ich mit INCUBITE gemacht habe. TOXICUM ist erst der Anfang!
 
Bandwebsites: www.incubite.com



 
 
by PromoFabrik - Februar 2011
 
 




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