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.:: Text Interview mit Culture Kultür







Culture Kultür

Artist: Culture Kultür


Interview: zum Album "Spirit"


Wir interviewten Salva, den Frontmann der Spanischen 1992 gegründeten Future Pop Band Culture Kultür. Was es zum aktuellen Album und zur langen Pause zu berichten gibt, könnt ihr im folgenden Interview nachlesen.




Hi Salva, Danke, dass du dir die Zeit nimmst, einige unserer Fragen über Culture Kultür und das kommende Album „Spirit“ zu beantworten.
Mittlerweile sind ja schon 5 Jahre seit dem letzten Album „Reborn“ vergangen. Inzwischen gibt es sicher schon wieder eine Menge Leute, die euch noch gar nicht kennen, aber gern kennenlernen möchten. Und obwohl ihr schon seit vielen Jahren aktiv seid, stellt euch dennoch mal kurz vor!

Salva: Hi, wir sind Culture Kultür aus Spanien und wir machen einen elektronischen Mix aus Synthiepop, EBM und allem anderen, was uns so in den Sinn kommt.

Was habt ihr die letzten fünf Jahre gemacht?

Salva: Nun, zunächst einmal haben wir uns auf unser Privatleben konzentriert und mit einigen Erkrankungen gekämpft (vor allem Josua). Glücklicherweise scheint das aber vorbei zu sein. Danach haben wir uns dem Schreiben der Songs des neuen Albums gewidmet, was auch eine Zeit in Anspruch nahm, bis wir schließlich beide damit zu frieden waren.

Was steckt hinter dem Albumnamen „Spirit“?

Salva: Wenn man das Wort im Wörterbuch nachschlägt, findet man da eine MENGE unterschiedlicher Bedeutungen. Sei es die Seele, ein Geist, ein Engel, Dämon, Gott, eine inspirierende Stimmung, das Zugehörigkeitsgefühl zu einer Gruppe u.v.a.m. Ich denke, dass mehrere dieser Bedeutungen zu den Stücken dieses Albums passen. Mehr noch, ich würde sagen, dass wir mit diesem Album den größten Anteil unserer eigenen Seelen offengelegt haben, da die Texte sehr privat sind.

Im Großen und Ganzen ist der Sound des neuen Albums in unseren Ohren cluborientierter geworden als zu „Reborn“-Zeiten. Kannst du das so unterschreiben? Falls ja, war das von vornherein so geplant gewesen?

Salva: Bereits zu Beginn hatten wir uns vorgenommen, die Synth-Melodien schärfer und kantiger zu machen als früher. Möglicherweise hat das dazu geführt, dass der Sound cluborientierter wurde, aber uns Ziel war der Klang und die Definition der Stücke, nicht deren Verwendungszweck. Wir hoffen aber dennoch, dass die Leute beim Tanzen Spaß daran haben werden!

Mit “Love Will Tear Us Apart” habt ihr ein großartiges Joy Division Cover geschrieben. Warum habt ihr euch diesem Song gewidmet, um ihn in einen modernen Clubtrack zu verwandeln?

Salva: Nach einer recht langen Arbeitspause dachten wir, es wäre ein guter Einstieg, mit einem Cover anzufangen. Wir hatten über mehrere Alternativen nachgedacht. Eine davon war New Order’s „Blue Monday“, was aber schon sehr oft gecovert wurde. Mit „Love will tear us apart“ glaubten wir, eine vom Original wirklich sehr verschiedene Version machen und dennoch dessen Gefühl bewahren zu können. Das Resultat klingt sehr nach „uns“ und ist ein Tribut an eine wirklich großartige Band.

Im Stück “Drum Machine” singt ihr “My Heart Is A Drum Machine”. Kann man das so sehen, dass für euch Musik etwas Lebensnotwendiges darstellt? Oder gibt es eine andere Bedeutung dahinter?

Salva: Ja, für uns ist Musik wirklich ein Muss. Ohne sie würden unsere Leben grau und eintönig, ja traurig, sein.

Wir haben bemerkt, dass das Album mit einem tanzbaren Clubtrack beginnt und dann eher zu Midtempotracks übergeht, bevor es dann mit Balladen endet. Welche Kriterien habt ihr für die Auswahl der Trackreihenfolge angewendet?

Salva: Wir hatten vor, die richtige Stimmung beim Hören zu erzeugen. Das Album beginnt mit Energie, wird dann ruhiger und endet schließlich mit einigen ruhigen Songs. Es ist wie eine Welle. Wir haben uns gedacht, dass die Musik sich in dieses Muster gut einfügt.

Nachdem „Reborn“ damals die Charts auf Position 3 erstürmt hatte, was sind eure Erwartungen für die neue Scheibe?

Salva: Wir wollen sogar auf Platz1! Lach.. Nein ernsthaft: Wir hoffen, dass wir wenigstens einen ähnlichen Effekt erzielen können. Wir denken, dass unsere Songs das verdienen. Wir haben eine Menge Energie und Liebe in die Musik investiert und uns verbessert, so weit wir es nur vermochten. Aber unser Hauptziel ist es, die Herzen der Hörer zu erreichen. Wenn deren Feedback gut ist, dann haben wir das alles richtig gemacht.

Neben einigen wenigen anderen Bands seid ihr ein erfrischendes Futurepop-Highlight in diesen Hellelectro-dominierten Zeiten. Wie seht ihr das?

Salva: Nun, in Spanien sagen wir: „In Vielfalt liegt der Geschmack“. Es gibt eine Person, einen Moment und einen Platz für jede Art von Musik.

Eure Texte sind von der Realität des täglichen Lebens geprägt. Wie viel von euch selbst gebt ihr in den Stücken preis?

Salva: Wie ich schon gesagt habe, ist es unser persönlichstes Album. Ja, es sind viele Aspekte von uns in der Musik, aber nicht alle entspringen aus unseren Erfahrungen aus erster Hand. Einige beziehen sich auf Ereignisse der Welt, wie z.B. dem Irakkrieg (Sieged) oder die Todesstrafe (Dead Second), andere sind ausgedachte Geschichten (Unforgiven). Es gibt also eine breite Palette an Inspiration bei uns.

Es gibt nicht so viele spanische Bands, die weithin bekannt sind. Wie würdet ihr die spanische Underground-Szene beschreiben?

Salva: Under-underground!! :) Traurigerweise ist die Szene in Spanien sogar noch weit abseits der alternativen Musikkreise. Es gibt kaum elektronischen Underground hier.

Plant ihr auch eine Tour zum neuen Album?

Salva: Ja, wir würden gern einige Auftritte in Europa und Amerika machen, aber zuerst wollen wir sehen, wie das Album angenommen wird.

Deine letzten Worte:

Salva: Wir grüßen alle Leute da draußen, die uns die Treue halten. Wenn ihr den „Spirit“ habt, dann seid ihr nicht allein...





© PromoFabrik – Oktober 2010
Questions: Dietmar Fels & Astrid Kerber
Interview: Astrid Kerber
Übersetzung: Leo von Leibnitz






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