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Interviews
 











.:: Text Interview mit Atomic Neon







Atomic Neon
Artist: Atomic Neon


Interview: zum Album "Change"


Wir interviewten Rio Black von Atomic Neon. Was es zum zweiten Album "Change" zu berichten gibt und was er uns über den Bandmitgliederwechsel oder die Vergleiche zu The Cure zu erzählen hat, könnt ihr im folgenden Interview erfahren...




Hallo Rio, schön, dass wir mal wieder miteinander plaudern können. Wie geht es dir denn so?
 
Rio: Hallo Lucy, freu mich auch mal wieder mit dir „sprechen“ zu dürfen. Es hat ja nun doch etwas länger gedauert seit dem letzten Mal!
Wenn ich sagen würde, wie man das so sagt, ja danke, es geht mir gut. Würde ich lügen, aber sagen wir mal so, es ging mir schon schlechter die letzten zwei Jahre, hehe.
 
Und wie fühlst du dich, nachdem nun euer neues Album „Change“ fertig ist?
 
Rio: Ich bin erleichtert und voller Hoffnung, dass man wahrnimmt, wie viel mir dieses Album bedeutet und wie viel ich von mir selbst  da reingelegt habe, in den Gesang und die Texte und auch wie gut die Band und Ralf, der die Musik zu „Alien“ und „Alone“ gemacht hat, ihren Part umgesetzt und wirklich tolle Musik gezaubert haben. In diesem Fall bin ich glücklich und fühle mich gut!
 
Wofür steht der Titel eigentlich?
 
Rio: Das Album heißt „Change“, weil sich in den letzten Jahren, seid Darkenia, so viel verändert hat: Umbesetzungen, neue Leute, andere, die zurück kamen, wieder gingen, neue Einflüsse!
So hat sich einiges getan. Die „Wechsel“ sind auf der ganzen Platte zu spüren. Auch in der Musik, die von rau zu romantisch wechselt, von dunkel in hell, von farbig bis schwarz-weiß, von hart bis samtweich, ein „WECHSELbad“ der Gefühle!
 
Ja, wie du bereits erwähnt hast, sind wieder einige andere Musiker bei Atomic Neon am Start. Stelle sie uns doch bitte kurz einmal vor.
 
Rio: Da wäre der „Trickser“ an der Gitarre , spielte auch früher schon hier und da mal bei AN. Er ist eingesprungen, wenn mal einer ausgefallen war, und nun ist er fester Bestandteil der Band. Ein Cowboy, der den größten Teil der Musik auf CHANGE geschrieben hat!
Dann ist da der „MoV“ am Keyboard, der mittlerweile auch schon wieder ausgestiegen ist. Mov kann man wohl nur als waschechten Klingonen beschreiben, mit Schwäche für diese ältere Frau Thomalla aus der Veltins Werbung, deren Vornamen ich grad verschwitzt hab (er hat ungelogen 20 Playboys zuhause von Ihr)!
Live spielt aber nun „Sandy“ das Keyboard, die erst seid ein paar Wochen fest bei AN ist, sie ist wie das Eichhörnchen aus Spongebob, hehe!
Am Schlagzeug ist „Karol“, der Pole. Er hat nie Zeit, wie das Kaninchen aus Alice im Wunderland, aber spielt alles immer richtig und perfekt!
An der zweiten Gitarre steht „Meikel X“, der Sid Visious von AN. Er springt auch gerne mal ins Publikum und tanzt dort mit den Leuten und merkt dabei manchmal nicht, dass er dabei die halbe Bühne abgeräumt hat, er ist der Größte!
Leider kann es sein, dass er auch bald wieder die Band verlässt, weil er sich um seine Karriere als Fotograf kümmern will, aber ich hoffe er bleibt!
Am Bass ist „Salvina“, die Domina unter den Bassistinnen, zickig wie Frauen eben sind. Musikalisch ist sie genial, sie hat gerade neue Songs für AN geschrieben, die sicher auf das nächste Album kommen!
Außerdem ist da noch „Ralf Engel“, mit welchem ich zusammen noch Songs am PC entwickelte, meist Homedemos für die Band aber auch Songs für das Album. Von ihm ist die Musik von „Alien“ und „Alone“ auf dem Change Album!
Und ich, Rio Black, bin auch noch da, die Mischung aus Meat Loaf und Robert Smith, wie mal einer schrieb in einer Kritik, hehe.
So werden wir wohl die nächste Zeit zusammen spielen und neue Songs entwickeln, wenn sich nicht mal wieder was ändert, hehe ...CHANGE.

Warum eigentlich diese Fluktuation? Siehst du Atomic Neon eher als offenes Projekt oder doch eher als Band mit festen Bandmitgliedern?
 
Rio: Die Fluktuation ist nicht geplant. Ich weiß nicht, wie es anderen Bands so geht, aber es ist einfach wahnsinnig schwer, sechs Leute unter einen Hut zu bekommen. Da stehen Arbeit, Geld, weite Autofahrten, Partnerschaften, zwischenmenschliche Probleme und und und im Weg. Die Leute unterschätzen einfach die Arbeit, die hinter so etwas steht.
Dann gibt es Leute, die weniger schnell arbeiten und andere, die alles sofort haben wollen und ungeduldig sind. So gibt es immer wieder Spannungen. Am Ende ist es wohl tatsächlich so, dass ich für die Band stehe, weil ich ihre Stimme bin, aber es nervt mich auch, dass sich so viele so unschlüssig sind.
Womöglich ist es grade ein offenes Projekt, aber ich fände es schön, wenn einige Leute fest bleiben würden!!
Den einzigen Bruch, den ich persönlich aber bereue, ist der mit meinem alten Freund Dr. Mole, mit dem ich AN aufgebaut habe. Wir haben uns plötzlich nicht mehr verstanden, nach 16 Jahren Freundschaft und einigen Bands, die wir zusammen machten. Er hat damals viel Arbeit in Darkenia gesteckt, aber plötzlich hatten wir beide völlig andere Ansichten, wie das Leben so spielt. Aber wir kommen beide nun gut damit klar und wer weiß, vielleicht kommen wir in Zukunft auch noch einmal aufeinander zu!
 
Auf Plastic Frog Records ist kürzlich eure Vinyl-Single „A Desperate Dream“ erschienen. Wie kam es zu dem Coop?
 
Rio: Plastic Frog mag uns wohl ganz gerne und schlug vor, diese 7“ dort raus zu bringen. Nachdem unser Label Black Rain da nichts gegen hatte, haben wir das natürlich gemacht!
Auf der 7“ sind drei Atomic Neon Songs von Rio Black und Ralf Engel drauf, die sonst nirgendwo mehr erscheinen werden!
 
Und was fasziniert dich so an Vinyl?
 
Rio: …....... nun, ich bin ja nun auch schon über 30 und hatte als Kind noch Schallplatten. Darum war es auch immer ein Traum, mal eine eigene Vinyl zu bringen. Dieser Traum ging damit schon mal im kleinen als Single in Erfüllung und soll natürlich noch ein schönes Extra sein für die Leute, die sich eine der streng limitieren Vinyls sichern konnten!
 
Wird es noch mehr von euch auf Vinyl geben?
 
Rio: Sicher ist so etwas immer ganz witzig und eine LP fehlt ja noch. Diese neben der CD raus zu bringen, wäre auch nicht schlecht. Man wird sehen, was die Zeit so mit sich bringt ?!  ;-)
 
Atomic Neon wurde schon immer mit The Cure verglichen. Ist das für dich ein Kompliment?
 
Rio: Ein Kompliment, nur wenn man uns nicht als Cure-Coverband sieht, denn das sind wir sicher nicht. Klar, ich liebe Cure, (die übrigens auch nie gleich besetzt sind...CHANGE) ...aber ich mag auch vieles andere. Aber an sich ist es doch ein Kompliment, wenn man uns mit Cure (mit der, für mich, besten Band, die diese Welt je zutage gebracht hat) vergleicht. Besser, als wenn man uns mit einer miesen Band vergleicht !  hehehe
 
Man kann also schon behaupten, dass die Fans von Atomic Neon auch gerne The Cure hören und anders herum?
 
Rio: Vielleicht auch eher nicht. Es kann sicher sein, dass ein Cure-Fan denkt, nee, die machen auf Cure, ich hör lieber das Original. Aber denen möchte ich sagen, ihr werdet die ersten sein, die hören, dass wir tatsächlich nur einen curigen Style haben und uns nicht wirklich genau so anhören und das kann doch dann wieder etwas für euch sein. Wir sind schon Atomic Neon und nicht Cure. Wir haben unsere eigenen Geschichten. Aber sicher gibt es eine gefühlsmäßige Verwandtschaft zwischen R. S. und R. B., hehe.
Wir können ähnlich gut jammern!
 
Lass uns doch nun mal auf ein paar einzelne Stücke des neuen Albums eingehen. Ich gebe dir einfach drei Titel vor und d erzählst etwas darüber, ok?
 
Titelstück „Change“:
 
Rio: Change ist sehr spät entstanden. Es war das letzte Stück, welches wir vor dem Studio geprobt haben. Deshalb war es auch für mich besonders schwer zu singen. Ich war noch nicht 100% darauf eingestellt und wusste nicht recht, wie ich das bringen soll.
Im Studio fiel mir dann ein, dass ich es auch schreien könnte. Es ist eben Change, bei dem alles möglich wäre, auch ein völliger Stilbruch. Allerdings war es mit reinem Geschrei zu heftig und klang fast nach einer Metallband. Also machten wir es zweistimmig, eine Idee vom Henne aus dem Studio. Im Text geht es um die vielen angesprochenen Wechsel in und um die Band und im Privaten!
 
BoOom:
 
Rio: BoOom ist angeblich (so sagte uns der Keyboarder MoV, der halber Finne ist) das finnische Wort für Baum. Ich hab es gegoogelt und in Wirklichkeit müsste der Song wohl Puu heißen, he he. Boom findet man da nicht, vielleicht stimmt es aber auch, egal, es ist ein Walzer, im Refrain wird gewechselt vom 3/4 zu 4/4 Takt. Im Text geht es um jemanden, der plötzlich erstarrt und zu einem Baum wird, die Zeit verrinnen sieht und sich nicht mehr rühren kann!
 
Last Light:
 
Rio: Einer der persönlichen Songs, über zerbrochene Träume, Liebe, Sehnsucht und Traurigkeit. In ihm steckt eine Menge Gefühl, eines meiner liebsten Lieder auf diesem Album. Dieses Lied kann man nicht beschreiben. Man kann es nur erfühlen, wenn man es hört!
 
Mit „Welt Ohne Farbe“ liegt auch ein deutscher Track vor. Warum eigentlich nur einer?
 
Rio: Ich hätte gerne wieder zwei dabei gehabt, aber es hat sich nicht so ergeben. Ich habe viel geschrieben in den letzten zwei Jahren. Auch viel Deutsches, aber die Songs, die auf Change sind, waren die für mich wichtigsten und da war eben nur eines dabei mit deutschem Text.
Ich habe aber für das nächste Album schon zwei Vorlagen für Fortsetzungen zu „Mein Kleid“ und „Herrgott“, die dann hoffentlich bis zum nächsten Album auch fertig sind!
 
Insgesamt ist das neue Album sehr emotional geworden. Lassen sich die darin befindliche Trauer, der Schmerz, die verlorene Liebe auf dein Privatleben zurückführen?
 
Rio: Wie gesagt, JA, privat und auch in der Band. Verlorene Liebe, verlorene Freunde, Erinnerungen, die einen quälen. Verlust von Menschen, die ich vermisse, so dass es Weh tut!
 
Live seid ihr ja auch immer öfters unterwegs. Wie schaut es mit den zukünftigen Gigs aus? Wann und wo kann man euch denn live sehen?
 
Rio: Wir lassen es dieses Mal ruhig angehen. Ehrlich gesagt sind die Angebote auch nicht gerade so, dass wir ausgelastet sind. Da kann gerne noch mehr kommen.
Wir machen am 25.03.2011 im Grend in Essen ein großes Release Konzert mit vielen Freunden und ein paar Gästen auf der Bühne sowie am Plattenteller auf der Party danach. Ich hoffe, es werden sich viele dort hin verirren! Also kommt vorbei und wir feiern zusammen im GREND , Westfalenstr. 311  ,45276 Esse. Flyer liegen aus und Infos dazu gibt es auf Facebook, MySpace und unserer Homepage www.atomic-neon.de <http://www.atomic-neon.de/>
Für nur 8 Euro seid ihr ein Teil des Abends und wir sind für euch auch nach dem Gig für ein paar Worte da!
 
Vielen Dank für deine Antworten und ganz viel Erfolg mit dem neuen Album!
Ein paar letzte Worte?
 
Rio: Ich danke dir für das Interview und den Support!
Meine letzten Worte gehen an die Leute: Ich hoffe wir bekommen die Chance von euch, unsere Leidenschaft weiter umher zu tragen und sie euch zu präsentieren. Ich hoffe weiterhin, euch gefällt unser Album CHANGE!
Besucht auch in Zukunft reichlich unsere Konzerte, denn das gibt uns alles, was wir brauchen an Kraft. Dann können wir euch auch weiter etwas von uns geben!
Please don't kill me........ you're the last light........ (last light)
 
 
Bandwebsite: www.atomic-neon.de


 
 
by PromoFabrik - Februar 2011

 




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